Erstellt: Donnerstag, 05. Dezember 2013 09:43

Halbzeitbilanz 2013 beim SV Wendisch Evern

Schelle Assenheimer

Halbzeitbilanz beim SV Wendisch Evern:
Harter Gegner statt leichtes Opfer

Unser Fußballobmann "Schelle" Assenheimer spricht Klartext im Interview
mit unserem Medienpartner luenesport:

Vor gut einem halben Jahr jubelten die Kicker des SV Wendisch Evern über den Aufstieg in die Bezirksliga. Nicht wenige "Experten" befürchteten anschließend, dass das Team in der neuen Liga viele Kopfschmerzen bekommen würde. Doch die Mansnchaft von Trainer Frank Kathmann gewöhnte sich schnell an die neue Liga, statt wie ...

andere Neulinge in der Vergangenheit Kanonenfutter zu sein, erspielte sich der SVW eine Menge Respekt. Zwar muss der Klub weiterhin den Blick nach unten richten, der Vorsprung auf den 1. Kellerplatz beträgt nur 5 Zähler, doch das Ziel Ligaerhalt ist alles andere als unrealistische. Wir sprachen mit Michele "Schelle" Assenheimer über seinen Verein:

Schelle, wie fällt dein Fazit nach 18 Spielen aus?
Wir spielen das erste Mal seit Bestehen des Vereins im Bezirk, da weht schon ein anderer Wind. Es gab Höhen und Tiefen, aber unter dem Strich sind wir absolut zufrieden. Einige Spiele waren wir zu grün hinter den Ohren aber jetzt haben wir uns eingependelt.

Hast du dir die Saison für euch so vorgestellt?
Grundsätzlich schon, alle lernen dazu und das bringt uns weiter.

Was ist der Hauptgrund, warum es positiv läuft?
Wir haben eine klasse Truppe zusammen, mit einer gesunden Mischung von jung und alt. Dazu ein Trainer / Betreuerstab, die hervorragende Arbeit leisten und Fans die uns super unterstützen, nicht nur bei Heimspielen. Das alles in einem Sack ergibt positive Stimmung, auch wenn mal ein Spiel verloren geht.

Was denkst du, ist die Liga stärker oder eher schwächer geworden?
Das lässt sich als Neuling schlecht beurteilen.

Was muss sich schnell ändern, damit es erfolgreicher läuft?
Man würde sicherlich mit der einen oder anderen Einstellung zum Teamsport wesentlich mehr erreichen können, denn wir haben noch viel Luft nach oben.

Wie sehen die Ziele für die restliche Saison aus?
Möglichst schnell die Punkte einfahren, die wir rechnerisch benötigen, um die Klasse zu halten.

Welches Spiel hat dir am besten gefallen – und warum?
Gegen Neetze und Bienenbüttel, das waren schon schöne Momente. In Neetze 1:3 zurückliegen und in der 92. Minute das 3:3 machen - tolle Moral und feuchte Hose. Bienenbüttel 3:0 schlagen, das war auch eine Bremsspur wert, wenn man überlegt, was da für Kicker auf den Platz standen. Man munkelt, dass das der eine oder andere im Monat mehr Geld mit Fußball verdient, als mancher bei uns in der Ausbildung. Einfach schön!

Und welches Spiel ging richtig auf die Nerven?
Oldenstadt ging gar nicht, nach 3:1 und 4:3-Führung noch 4:4, da waren wir zu dusselig.

Welche Spieler sind nicht mehr dabei, die zum Saisonstart auf dem Zettel standen?
Es sind noch alle am Start.

Wer ist während der Saison dazu gekommen?
Hendrik Harms gehört zum erweiterten Kader und hat vor 3 Jahren das letzte Mal gekickt.

Was gibt es noch zu sagen?
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken. Ganz besonders bei unser scheidenden Vereinswirtin Melle, du hast das großartig gemacht. Gott sei Dank konnten wir einen Nachfolger finden. Thorsten „Mütze“ Grund (noch in Bardowick) wird ab den 1. Januar die Geschicke im und um das Sportheim leiten.


 

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